Landesdatenbank Schmetterlinge Baden-Württembergs
am Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe
SMNK
P.apollo
P.baton
L.virgaureae
P.machaon
Durchforschungsstand (Arten pro Messtischblatt)
Durchforschungsstand

Schmetterlingsfauna Baden-Württembergs online

Aktualisierte Beobachtungskarten der Schmetterlinge Baden-Württembergs

Aufbauend auf dem Grundlagenwerk „Die Schmetterlinge Baden-Württembergs“ (Hrsg. G. Ebert) werden auf diesen Internetseiten interaktive, aktualisierte Beobachtungskarten aller 1.167 in Baden-Württemberg bodenständigen Großschmetterlingsarten sowie Meldungen zu einigen Kleinschmetterlingen gezeigt. Nach dem Aufrufen der Beobachtungskarte für eine Schmetterlingsart können zu jedem Nachweispunkt bestimmte Details abgefragt werden.

Woher kommen die Daten?

Die Daten zu den Schmetterlingen in Baden-Württemberg wurden und werden hauptsächlich durch ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen. Ihnen gilt besonderer Dank, denn ohne sie wäre der Überblick über unsere Schmetterlingsfauna nicht möglich. Alle Daten werden in der zentralen Landesdatenbank Schmetterlinge am Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe (SMNK) erfasst. In ihr sind historische Nachweise und aktuelle Meldungen vereinigt. Die Datenbank wird im Ressort Schmetterlinge der Entomologischen Abteilung betreut.

Wie kann ich meine Daten melden?

Bitte geben Sie Ihre Beobachtungen im frei erhältlichen Entomofaunistischen Erfassungsprogramm InsectIS ein. Aus diesem Programm können sie exportiert und an die zentrale Landesdatenbank Schmetterlinge am Naturkundemuseum Karlsruhe übermittelt werden. Sie können ihre Beobachtungen auch auf dem Postweg oder über E-Mail melden oder sich bei Fragen an folgende Adresse wenden:
Anschrift:

Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe
c/o Dr. Robert Trusch
Erbprinzenstraße 13
D-76133 Karlsruhe

Die direkte „Online-Eingabe“ in die Datenbank ist nicht vorgesehen, damit möglichst wenige Fehlbestimmungen in den Datenbestand gelangen. Es besteht aber die Möglichkeit, Einzelbeobachtungen direkt über diese Webseite mitzuteilen.

Es können jedoch nur Meldungen berücksichtigt werden, die wissenschaftlich nachprüfbar sind (Foto, Belegexemplar) oder von ausgewiesenen Fachleuten stammen.

Fehler gefunden?

Bitte teilen Sie uns eventuelle Fehler (falsche Meldungen, Fehler in der Webseite usw.) an die o.g. Adresse mit.

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Wozu dient die faunistische Forschung?

Die Fortsetzung der Kartierung der Schmetterlinge Baden-Württembergs ist in erster Linie notwendig, um

  1. Veränderungen der Schmetterlingsfauna (z.B. Arealrückgänge und Ausbreitung, Neubürger, mögliche Schädlinge) als wichtige Grundlage für den amtlichen Naturschutz zu dokumentieren
  2. die Kenntnisse über den Artenbestand und die Artenzusammensetzung in Baden-Württemberg zu erweitern, insbesondere in den bisher noch unzureichend durchforschten Gebieten des Landes
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Wie rufe ich eine Beobachtungskarte auf?

Geben Sie für die Anfrage nach einer bestimmten Art die ersten Buchstaben des deutschen (gemäß „Die Schmetterlinge Baden-Württembergs“ (Hrsg. G. Ebert)) oder wissenschaftlichen Namens (nach „The Lepidoptera of Europe. A distributional checklist“, Hrsg. Karsholt & Razowski 1996) der Art ein , z.B. Blaues Ordensband, Catocala fraxini. Es erscheint als Antwort eine Beobachtungskarte mit Messtischblatt-Raster (MTB = 1: 25.000) mit den entsprechenden Nachweisen. Insgesamt sind vier zeitliche Abstufungen farblich unterschieden, geografisch ungenaue Funde sind schraffiert dargestellt (siehe Legende). Interaktiv erhält der Betrachter bestimmte Beobachtungsdaten (Wer meldet? Aus welchem Jahr?), wenn er auf den entsprechenden Beobachtungspunkt am Bildschirm mit der Maus zeigt.

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Genauigkeit und Aktualität

Die Darstellung der Beobachtungspunkte erfolgt mit der Genauigkeit eines MTB-Quadranten (ca. 6 x 6 km). Zu jedem Punkt werden die Beobachtungsjahre und Melder angegeben. Die Datenbank wird regelmäßig aktualisiert. So kann jeder Melder nach Übergabe seiner Daten an die zentrale Erfassungsstelle in Karlsruhe schon in kurzer Zeit „seine“ Meldungen im Internet wiederfinden. Auch soll über das eventuelle Fehlen von Arten im Beobachtungsgebiet zur faunistischen Forschung angeregt werden. Etliche „weiße Flecken“ in den Karten sind nur Nachweislücken, sie sollen in Zukunft geschlossen werden. Sollten Sie Fehler entdecken, so melden Sie diese bitte der Erfassungsstelle in Karlsruhe

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Fotos

Um die Arten auch im Bild vorzustellen sind – soweit vorhanden – Lebendfotos aller Stadien zu sehen. Wir bitten Sie, uns fehlende Fotos zu überlassen. Die Bildautoren werden in jedem Foto genannt.

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